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Cinquecento Vokalmusik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

intern

Das Ensemble Cinquecento, dessen Name sich vom italienischen Begriff für das 16. Jahrhundert herleitet, folgt in seiner paneuropäischen Struktur dem Vorbild der kaiserlichen Hofkapellen zur Mitte des letzten Jahrtausends. In dieser Blütezeit bezogen die höfischen Kapellen hochqualifizierte Musiker aus den wichtigsten musikalischen Institutionen ganz Europas. Dementsprechend stammen auch die Sänger dieses Ensembles aus 5 verschiedenen Staaten – Österreich, Belgien, England, Deutschland & Schweiz.
Erklärtes Ziel des, im Oktober 2004 gegründeten Ensembles ist es, das vielfältige polyphone Repertoire des sechzehnten Jahrhunderts, und die darin Anwendung findenden verschiedenen Kompositionsstile zu erhellen, und dem heutigen Publikum näher zu bringen. Besondere Aufmerksamkeit wird hierbei der noch weitgehend unbekannten polyphonen Musik des kaiserlichen Hofes geschenkt.
Seit seiner ersten Konzertserie im Mai 2005, etablierte sich Cinquecento erfolgreich im anspruchsvollen österreichischen und internationalen Festival- und Konzertbetrieb. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit inländischen Veranstaltern wie der Styriarte, oder der internationalen Paul Hofhaymer Gesellschaft, sowie Auftritte bei internationalen Festivals in Polen, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Portugal, Slowenien und Südkorea, wurden nicht nur vom Publikum sondern auch von Kritikern durchwegs auf das Höchste gelobt. Cinquecento folgte der Einladung von namhaften Festivals wie "Rhein Vokal", dem "Rheingau Musikfestival", "Rencontres de Musique médiévale du Thoronet", oder dem "Musikfest Bremen". In Folge eines Konzertes beim Musikfest Bremen, welches live vom Deutschlandfunk übertragen wurde, erhielt Cinquecento den Förderpreis 2009 dieses bundesweit agierenden Radiosenders.
Seit September 2005 liegt ein weiteres Betätigungsfeld des Ensembles in der musikalischen Gestaltung der Liturgie in der Kirche der heiligen Sebastian und Rochus in Wien III, bei der jeden Sonntag eine polyphone Messvertonung zur Aufführung gebracht wird.
Im Jänner 2007 erschien die erste CD des Ensembles bei "Hyperion Records", mit Musik vom Hofe Kaiser Maximilian II. In weiterer Folge erschienen 3 Aufnahmen, die sich ebenfalls der Musik am Habsburgischen Hofe des 16. Jahrhunderts widmen. Eine davon, eine Auswahl von Werken Jacob Regnarts wurde mit dem "CD COMPACT 'RENAISSANCE' AWARD - 2008", sowie dem "Pasticcio-Preis" des Klassiksenders Ö1 ausgezeichnet. Eine weitere, ein Querschnitt des geistlichen Werks Phillippe de Montes wurde sogar für den Grammophone Award 2008 nominiert und mit dem einzigen Platz der Sparte Alte Musik auf der Empfehlungsliste der Deutschen Schallplattenkritik geehrt. Die im März 2009 erschienene CD enthält geistliche Musik des großen und zu Unrecht vergessenen Komponisten Jacobus Vaet, und wurde bereits mit dem Prädikat der "editors choice" des "grammophone magazine" und mit der Empfehlung auf der Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik geehrt. Die jüngst CD mit Musik von Adrian Willaert ist im Frühjahr 2010 erschienen.