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Termine 2008 Maria Jonas Vokalmusik
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Maria Jonas, Foto: Christian Altengarten

Maria Jonas, Foto: Christian Altengarten

Maria Jonas, Foto: Christian Altengarten

Maria Jonas, Foto: Christian Altengarten
Fotograph:
Christian
Altengarten

Ala Aurea (Maria Jonas und Susanne Ansorg)
Ala Aurea
hier mit Maria
Jonas und
Susanne Ansorg

convoce.coeln --- Ars Choralis Coeln --- ala aurea --- condanza

Die herausragende Kölner Sängerin Maria Jonas ist eine der kreativsten und faszinierendsten Persönlichkeiten nicht nur auf dem Gebiet der Alten Musik.

Als versierte Interpretin Alter und Neuer Musik ist Maria Jonas stets auf der Suche nach einer adäquaten und lebendigen Umsetzung musikalischer Vorlagen. Deshalb gründete Maria Jonas die Ensembles „convoce.coeln“ (Vokalmusik des 16. - 17. Jahrhundert), und zusammen mit Susanne Ansorg “ala aurea“ (ein improvisationsfreudiges Duo für mittelalterliche Musik), sowie “Condanza“ (Musik und Tanz). Diese Arbeit führte zu neuartigen und unkonventionellen Darbietungsformen, die weit über den Rahmen eines gewöhnlichen Konzertes hinausgehen und Einladungen zu verschiedenen Festivals in Europa, Australien, USA und Asien zur Folge hatten. Improvisierte Musik ist ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit. Zu den Partnern zählen unter anderem Paul Hubweber, Markus Stockhausen, Tara Boumann, Dietmar Bonnen, Harald Kimmig und Norbert Rodenkirchen.


Ihre Stärke in der konzeptionellen Programmarbeit bringt Maria Jonas im romanischen Sommer 2008 zum Einsatz. Sie entwirft die Klangwerkstatt "Kolumba singt".

Konzertreisen, u.a. mit dem Europäischen Barockorchester unter der Leitung von Roy Good-man und mit den English Baroque Soloists unter John Eliot Gardiner, führten sie durch ganz Europa. Im Bereich des Musiktheaters verpflichteten Gastspielverträge Maria Jonas u.a. an das Teatro Regio di Parma, das Teatro Comunale di Ferrara, das Teatro Real de Madrid, das Teatro Camoes Lisboa, Landestheater Neuss, Concertgebow Amsterdam, Royal Albert Hall, Schauspielhaus Bochum, Ludwigsburg. In der Titelpartie von Philip Glass/Robert Wilsons Oper “The White Raven“ und unter der musikalischen Leitung von Dennis Russell Davies, trat sie in Lissabon, Madrid, der Carnegie Hall (NYC) auf und war damit im Juli 2001 im Lincoln Center Festival (NYC) zu sehen. Als Interpretin zeitgenössischer Musik war Maria Jonas bei den Do-nauseschinger Musiktagen für Neue Musik und beim internationalen Sommerkurs für Neue Musik in Darmstadt zu hören. Sie arbeitet regelmäßig mit Komponisten wie Manos Tsangaris, Maria de Alvear und Johannes S. Sistermans zusammen.

Nach ihrem Oboenstudium an der Musikhochschule Köln, lebte Maria Jonas mehrere Jahre in Venezuela. Dort gründete und leitete sie erfolgreich eine Musikschule. Zurück in Europa widmete sich die Künstlerin ihrer Gesangsausbildung und dem Studium der Alten Musik. Sie studierte hauptsächlich bei Jessica Cash in London, sowie bei Monserrat Figueras in Barcelona und René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis. Neben ihren Konzerttätigkeiten, ihren diversen CD-Einspielungen und Radio-Aufnahmen hat Maria Jonas seit 1999 einen Lehrauftrag für Historischen Gesang an der Folkwanghochschule Essen/Duisburg und wird regelmäßig als Gastprofessorin eingeladen, so z.B. an die Universität Zürich, die Hochschule für Musik und Theater in Rostock und die Universität von Brabant in Tilburg. In ihrer Heimatstadt Brühl bei Köln betreibt Maria Jonas ein aufgrund seiner Qualität preisgekröntes Kunstfilm-Kino.



convoce.coeln

... ist das Ensemble der Sängerin Maria Jonas. Mit seinen unkonventionellen Programmen und Aufführungsformen geht das Ensemble weit über den Rahmen eines üblichen Konzertes der Alten Musik hinaus und integriert häufig Kommentare, Literatur und Mittel des Theaters in den musikalischen Vortrag. Das Ensemble ist ein Pendant zum 1996 von Maria Jonas ins Leben gerufene Projekt "condanza", das Alte Musik mit Neuem Tanz verbindet. Daneben pflegt convoce.coeln auch die traditionelle Konzertdarbietung. Künstlerisches Ziel ist es, stets eine der jeweiligen Musik stilistisch angemessene, möglichst lebendige und im besten Sinne unterhaltsame Präsentation zu entwickeln. Der Repertoireschwerpunkt von convoce.coeln ist die solistische Vokalmusik des 16. - 18. Jahrhunderts in historischer Aufführungspraxis. Wie der Name schon verrät, befindet sich der Sitz des Ensembles in Köln. Zu der festen Formation Jonas/Rath treten je nach den Anforderungen des künstlerischen Programmes weitere Künstler, die alle eine langjährige Zusammenarbeit mit Maria Jonas verbindet. Sie alle sind ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet der Alten Musik sowie in der historischen Aufführungspraxis.

convoce.coeln im Juli 2005 eine CD mit Werken von Antonia Bembo für das Label ALPHA in Paris eingespielt. Die CD erscheint voraussichtlich im Juli 2006.

Programmübersicht von convoce.coeln



Ala Aurea

Ensemble für mittelalterliche Musik

Mit diesem Ensemble trägt die Kölner Sängerin Maria Jonas ihrem verstärkten Interesse an der Aufführung und Erforschung mittelalterlicher Musik Rechnung. Neben Diphona und ACC möchte die Sängerin hier Projekte verwirklichen, die ihr auf ihrem Forschungsweg begegnen, sie reizen und inspirieren. Enge Mitstreiterin bei diesem Vorhaben ist die Fidelspielerin Susanne Ansorg. Je nach Projektvorhaben werden befreundete Musiker dazu geladen.





condanza

steht für concerto con danza, Musik mit Tanz.

Seit Anfang 1994 arbeiten die Regisseurin Ann-Christin Rommen, die Tänzerin Michaela Isabel Fünfhausen, die Sängerin Maria Jonas als Ensemble unter diesem Namen. Das erste Projekt "condanza spirituale" hatte im Mai 1996 in Köln Premiere und war u.a. auch zu Gast im Festspielhaus Hellerau (Dresden), bei der Styriarte/Graz, Theaterfestival der evangelischen Kirche in Hannover und ist dieses Jahr zu Gast beim XIII. International Arts Festival in Macao (China).

Die Premiere des neuen Stücks "BARABARA/O - das strozzi-projekt", ein Stück über eine venezianische Komponistin des 17. Jahrhunderts fand März 2000 in Adelaide (Australien) statt, die Deutschlandpremiere im September des gleichen Jahres im Hebbel-Theater (Berlin). Gastpiele in Prag, Luxemburg, Venedig und Georgien sind in Planung.